Nahversorgung

Der Arbeitskreis AK "Nahversorgung Seeg in Ortsmitte Seeg" wurde im Februar 2018 gegründet:

Mitglieder:

Matthias Weber, Peter Däxle, Hermann Hipp, Albert Wahl, Uli Wagner, Axel Wittwer, Barbara Lang, Amely Weber

Bei Fragen, unsere Bedenken & Vorschläge betreffend gerne Kontakt aufnehmen mit Matthias Weber ( Tel. 08364 9858158)

KURZFASSUNG - Anregungen/ Forderungen

des AK „Nahversorgung Seeg in Ortsmitte “ zur Planung der Gemeinde Seeg

Baukörper allgemein

Einfache Baukörper wie Bestand (Grundflächen und Höhen!), städtebaulich an dieser Stelle prägend – die Ortsstruktur ist zu erhalten.

Gasthof Adler mit starkem Giebel zur Strasse, Anwesen Herböck als mächtiger Querbau.

Einfache Baukörper sind kostengünstig.

 

Baukörper „Anwesen Herböck“

Einfacher Baukörper wie Bestand ohne allseitige Flachdachanbauten  und ohne Dachaufbauten  wie Quergiebel (beides ortsfremd), um das Dachgeschoss zu nutzen.

Erweiterung nach Westen ca. 8.00 m städtebaulich vertretbar, dann mit

abgeschleppten Dach nach Westen (ortstypisch).

Gebäudehöhe: Traufhöhe wie Bestand, nicht wie vorgesehen 1.40 m höher. Ein Gebäude mit höherer Traufe „fällt“ städtebaulich negativ aus dem Rahmen.

 

Baukörper „Gasthof Adler“

Wiederaufbau wie Bestand, ein Zurücksetzen des Giebels von der Staatsstraße um

ca. 2.00 bis 4.00 m wäre städtebaulich vertretbar.

Der Wegfall des Baukörpers Adler - wie jetzt angedacht  ( und bereits beschlossen?), um  zusätzliche ebenerdige Stellplätze für den Markt zu schaffen - ist in unseren Augen städtebaulich nicht möglich.

Die durchgehende Reihe der giebelständigen Häuser westlich der Staatsstraße wird unterbrochen , hier entsteht dann zukünftig eine öde Parkplatzfläche.

 

Baukörper „Gasthof Adler“ – Nutzung

Ein Gasthof an dieser Stelle wäre für die Bürger, für die Touristen und für das Leben in Ortsmitte  an dieser Stelle wünschenswert und wichtig.

Um dem Pächter wirtschaftliche Sicherheit zu geben, könnte ihm das Catering bei Veranstaltungen im Gemeindezentrum angeboten werden

(Interesse an diesem Vorschlag gibt es).

 

Verzicht auf die dreiseitige Umfahrt

Die vorgesehene Umfahrt ist nach Rücksprache mit dem Straßenbauamt nicht notwendig!

Eine Anlieferung des Marktes rückwärts von der Staatsstraße ist möglich

(enorme Kosteneinsparungen für die Gemeinde)

 

Grünfläche und Ortsrandbegrünung

Erhalt der Grünfläche zwischen Lebensmittelmarkt und Friedhof

Erhalt bzw. Neupflanzung einer dichten Ortsrandbegrünung.

 

Zugang Friedhof

Erhalt des jetzigen Zugangs zum Friedhof und der Parkplätze am Zugang zum Friedhof

für die Friedhofsbesucher

 

 

Zusammenfassung/ Kommentar

 

Bürgernähe, offene Gespräche mit den Bürgern, Informationen für die Bürger, Beteiligung und Einbeziehung der Bürger bei einem so wichtigen Thema wie „Lebensmittelmarkt in Ortsmitte“ hat in Seeg nicht stattgefunden.                                                         

 

Nachdem Bürgermeister Berktold unsere sehr fundierten, mit viel Arbeit und Mühe und mit Modell auch sehr verständlich dargestellten Bedenken als Bürger von Seeg nicht  beachtet bzw. diskussionswürdig findet, müssen wir davon ausgehen, dass die vorliegende Planung der Gemeinde in Ortsmitte verwirklicht wird.

 

Der Abbruch des Gasthof Adler ist inzwischen beschlossen, der Ersatzbau wird wesentlich kleiner ausfallen, um ebenerdige Stellplätze für den Markt zu schaffen. 

 

Ein Teil der Ortsrandbegrünung ist schon gefallen, man erahnt die zukünftige, nackte Ansicht unseres Ortes von Westen her, wenn man aus Richtung Schwaltenweiher kommend auf unseren Ort zufährt. Weitere gravierende negative Überraschungen

(Baukörper, Gebäudehöhen, Dachaufbauten etc.), wie von uns beschrieben und bemängelt, werden folgen und unser Ortsbild/ unsere Ortsmitte negativ verändern.

 

Unsere Hoffnung bleiben Einsprüche der  Bauaufsichtsbehörde im Landratsamt Ostallgäu bzw. des bayerischen  Landesamtes für Denkmalpflege bzw. der Heimatpflege, wenn die endgültigen Baueingabepläne eingereicht werden.

 

Blick auf unsere Nachbargemeinden

Ein bisschen neidisch schauen wir auf unsere  Nachbargemeinden:

Hier nehmen die Bürgermeister und Gemeinderäte  ihre Verantwortung und Verpflichtung gegenüber ihren Bürgern wahr:

 (siehe verschiedene Artikel in der AZ in den letzten Wochen).

Rosshaupten will unter Einbeziehung der Bürger die Ortsentwicklung  für die Zukunft sichern und weiterentwickeln , man nimmt sich Zeit dazu „gut Ding will Weile haben“.

Lengenwang plant den Neubau einer Sporthalle, auch hier werden die Bürger mit ins Boot genommen (Bürgerversammlung, Information, Anregungen, offene Gespräche).

 

 

Seeg, 09.05.2019

AK „Nahversorgung Seeg in Ortsmitte“

Vorschlag Gemeinde

Vorschlag Bürgerforum

Hinweis

Wer mehr über die Planung der Gemeinde, unsere Kritik und unsere Vorschläge sowie über den Umgang des Bürgermeisters mit dem Bürgerforum erfahren will, kann hier auf der Seite unseres AK die ausführliche Version mit vielen Kommentaren und Hinweisen einsehen.